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EINE HOEHLE FUER PLATON


Sieben Künstler hat die Kuratorin Ingrid Raschke-Stuwe - Vorstand der Montag Stiftung Bildende Kunst - eingeladen, Lichtinstallationen, Projektionen oder Installationen für die Ausstellung „Eine Höhle für Platon“ zu entwickeln.

Stefan Eberstadt

Schloß Jetzendorf, Atelier und Zuhause von Stefan Eberstadt. Hier sieht man auch das gewaltige Geweih, geschossen von einem unbekannten Jäger, nicht von Stefan Eberstadt! Dem örtlichen Jägerverein ist er noch nicht beigetreten und plant dies auch nicht. Zu sehen sind auch seine Atelierräume. Wer genau hinschaut erkennt eine gewisse Verwandtschaft zwischen seinen Wandarbeiten und den aufgeräumten Arbeitstischen mit der geordneten Anordnung von Stiften und anderen Arbeitsmaterialien.

Wir haben mal was Neues ausprobiert: Künstler trifft auf Besucher, das...

...unbekannte Wesen! Diese kleine Experimentalreihe ist wirklich nur mal ein Anfang. Jedes kleine Gespräch ist eine neue Erfahrung. Aber irgendwie tut es allen gut, einfach mal das aussprechen zu können, was sie wollen, frei von der Angst etwas "ungebildetes" zu sagen. Auch Künstler müssen mal hören, was eigentlich Besucher sich so denken. 

Bisher haben wir eine Facette von acht solcher Filme erstellt. Unterschiedlichster Art und auch nicht alle gleich interessant. Aber wir wollen da einfach mal weiter machen und überlegen, wie wir die Situation noch derart gestalten können, das diese Begegnung auch mal zu Wort kommt. Neben den Kunsthistorikern die die Führungen machen und natürlich neben dem Künstler, der ja sowieso das Wort hat in Form seines künstlerischen Beitrages.